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Einwände entkräften und für sich nutzen um zu überzeugen Teil 1

Du kennst bestimmt solche Aussagen wie „Keine Zeit“, „zu teuer“, „kein Interesse“ oder „da muss ich noch überlegen“. Das sind neben einer handvoll anderer Formulierungen Einwände und Vorwände die Chefs, Manager aber auch Kunden tagtäglich anwenden und die Du sicherlich schon das eine oder andere mal gehört hast. Aber damit ist jetzt Schluss stell Dir einmal vor, Du hättest in jeder Situation einen Werkzeugkoffer der Überzeugung parat mit dem Du Einwände ganz einfach entkräften, ausräumen und behandeln kannst. Aber wie sieht so ein Werkzeugkoffer der Überzeugung aus? Er besteht aus Deinen Worten und Gedanken. Gedanken, die Du Dir im Vorfeld des Gespräches gemacht hast um mögliche Einwände schnell und effektiv auszuschalten und für Dich zu nutzen.
Stell Dir vor Du wärst ein Handwerker. Würdest Du ohne ein genaues Ziel auf eine Baustelle gehen? Nein natürlich nicht. Gemäß der Bauzeichnungen und der Bauplanung schaffst Du Dir im Vorfeld ein sinnhaftes Bild der Baustelle (Dein Gespräch). Hast Du Dir ein Bild gemacht ist es wichtig Materialien und Werkzeuge zusammen zu suchen. Das wird Dein Werkzeugkoffer der Überzeugung sein. Mach Dir also vor dem Gespräch intensiv Gedanken über den Verlauf des Gespräches, behalte dabei Deine Ziele, die Du erreichen willst immer vor Augen und plane direkte Konter auf die Einwände Deines Chefs, Manager oder Kunden. Du musst für Deine Idee brennen und Dein Gegenüber emotional packen. Erfolgreiche Konter auf Einwände und Durchsetzungsvermögen sind untrennbar mit der Beharrlichkeit und dem Durchhaltevermögen verbunden. Das diese Methode funktioniert sehen wir häufig bei Kindern. Wenn sie etwas im Supermarkt haben wollen geben sie alles dafür, dass die Mama oder der Papa es ihnen kauft, auch wenn sie sich dafür weinend auf den Boden schmeißen. So haben Kinder bereits früh gelernt das ein NEIN der Eltern nicht gleich NEIN für sie heißt, sondern „Noch ein Impuls nötig“. Und diese kindliche Denkweise solltest Du auch in Deinem Gespräch mit Deinem Chef oder Kunden an den Tag legen. Lasse Dich nicht von einem ersten NEIN abschrecken, sondern denke weiter nach, wie Du trotzdem Dein Ziel erreichst.

Merke

  • Ein NEIN ist nicht gleich ein NEIN
Es zeigt sich immer wieder in der Praxis, dass die Menschen mit einem guten Rüstset in Gesprächen erfolgreicher sind als andere die sich nicht gut genug vorbereitet haben. Der Grund hierfür ist recht einfach. Viele Menschen wollen das große Geld, die großen Deals und die großen Autos, aber lassen sich nach einem NEIN ihres Chefs, Manager oder Kunden abschrecken und versuchen es nicht erneut. Vermutlich übersetzt einer von zehn Menschen ein NEIN mit „Noch ein Impuls nötig“. Das unterscheidet oftmals zwischen Gewinnern und Verlierern.
Bevor Du also in ein Gespräch mit Deinem Kunden oder Chef gehst, solltest Du Dich umfassend vorbereiten. Fange daher mit der Hülle Deines Werkzeugkoffers der Überzeugung an. Dieser steht sinnbildlich für Deine innere Einstellung und die sollte durchweg positiv sein. Warum positiv? Ganz einfach, positive Menschen erzeugen bei Ihrem Gegenüber ebenfalls ein positives Gefühl was im Umkehrschluss zu einem positiveren Abschluss des Gespräches führt. So verwandelst Du im Gespräch auftauchende Einwände mithilfe Deiner Sprache und Deines inneren Mindsets (Denkweise) in Vorteile für Dich und Deinen Gegenüber.
Ein richtiger Aufbau eines solchen Gespräches ist zudem auch sehr wichtig. Da dieser Blogeintrag aber ein Teil von zwei ist, erfährst Du im nächsten Teil, wie Du ein Gespräch mit Deinem Chef so aufbaust, dass Du nah zu jeden Einwand ganz einfach abwinkst.
Wir wünschen Dir einen wunderschönen Tag und nicht vergessen: Erwecke DEN CHEFLöwen in Dir!

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