Entscheidungen des Chefs verstehen und lenken
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15. November 2018

Entscheidungen des Chefs verstehen und lenken

Chef verstehen
Sicherlich hat sich jeder von uns schon mal die Fragen gestellt: Wie entscheidet eigentlich mein Chef? Welche Kriterien sind ausschlaggebend und welchen nicht? Was die Aufgaben, Aktivitäten und Ziele von Führungskräften, Vorgesetzten und Managern sind? Die Antworten auf diese Fragen wirst Du heute hier in diesem Blogbeitrag erfahren.

Zu einer der wichtigsten Aufgaben eines Chefs gehört es einen sichtbaren Beitrag zum Erfolg des Unternehmens, sowie zur Zielerreichung beizusteuern. Um das zu erreichen, muss Dein Chef wirksame Ergebnisse erzielen. Damit aber diese realisiert werden können, muss, er wichtige Steuerungsaufgaben wie Planung, Organisation, Personaleinsatz, Führung und Kontrolle managen. Dazu kommt noch eine Handvoll weiterer Aufgaben, auf welche Dein Chef täglich reagieren muss. Welche das sind, haben wir bereits schon einmal in einem Blogbeitrag beleuchtet. Hier kommst Du zu diesem.

Somit verteilen Führungskräfte unternehmerische Tätigkeiten, welche allen Beteiligten im Unternehmen einen Sinn und eine Zielrichtung vorgeben. Zu den Zielen eines Unternehmers gehört unter anderem die Gewinnmaximierung, logisch, oder?

Diese erreicht man durch die Erhöhung der Wirtschaftlichkeit, inklusive der Steigerung von Effektivität, Effizienz und der Senkung von Zeit, Aufwand und Kosten. Zudem ist es ein notwendiges Ziel einen größeren Umsatz zu erzielen, indem Marktpotenziale ausgeschöpft werden, um mehr Anteile vom Gesamt Kuchen für das Unternehmen zu gewinnen. Dies wiederum geschieht insbesondere durch die Gewinnung neuer Kunden und der Stabilisierung bestehender Kundenbeziehungen. Diese nähren und ernähren die Firma schlussendlich. Das ständige Umsatzwachstum und dessen Notwendigkeit lassen sich sinnbildlich mithilfe eines Baumes, welcher im Wald steht, vergleichen.
Wer auf dem Gipfel sitzt, besitzt eine Ausrede: Weiter geht's nicht. - Stanislaw Jerzy Lec
Stell Dir einmal Dein Unternehmen oder Deine Firma als Baum vor. Den Wald mit vielen anderen Bäumen als den gesamten Markt mit den ganzen Konkurrenten. Nehmen wir also an, dass sich Dein Baum innerhalb eines kleinen Submarktes, auf zehn Mal zehn Metern befindet. Hier haben vermutlich nur drei weitere Bäume, aka drei Marktteilnehmer, Platz. Der Boden mit seinen Nährstoffen und Ressourcen - sinnbildlich für die Kunden und Nachfrager - ist natürlich begrenzt. Daher muss Dein Unternehmen sich mit seinen Wurzeln ganz tief, breit und fest im Boden verankern. Außerdem sollte dieser Prozess schneller und intensiver vonstattengehen, als bei Deinen Mitbewerbern. Nur so kann Dein Unternehmen wachsen!

Der Baum, welcher von den drei oben angesprochenen Bäumen am meisten Nährstoffe, Wasser und Ressourcen (=Kunden) aufnehmen und verarbeiten kann, der gewinnt an Höhe und bekommt darüber hinaus auch mehr Kohlenstoffdioxid und Licht, was wiederum für die Fotosynthese und damit für die Produktion von lebensnotwendigen Sauerstoff notwendig ist. Dieser Sauerstoff steht hier sinnbildlich für den Gewinn und somit für das Geld, welches Dein Unternehmen einnimmt. Je mehr Dein Baum also wächst und an Höhe gewinnt, desto mehr Gewinn erzielt Deine Firma auch. Aus diesen Gründen kann es sich ein Unternehmen nicht leisten, nicht zu wachsen oder stehen zu bleiben. Ein Baum, welcher nicht wächst, geht ein, weil die Konkurrenz sich die Nährstoffe und Ressourcen holt, damit sie selbst wächst und auf Deinem Sub Markt so viel Platz einnimmt, dass kein andere Baum mehr Platz haben könnte.
Zusätzlich über ihre Aufgaben hinaus streben Chefs immer nach Macht, Prestige und Unabhängigkeit. Um diese Ziele zu erreichen, sind Führungskräfte und Manager "Kommunikationsweltmeister". Sie widmen am Tag mehr als 70 Prozent ihrer Zeit der Kommunikation. Diese beinhaltet Gespräche, aktives Zuhören, Fragen stellen und das Geben von Auskünften in deren Kontaktnetzwerken, bestehend auf Mitarbeitern, Kunden, Kollegen und anderen Vorgesetzten. Objektiv betrachtet ist eine Entscheidung für Deinen Chef also nichts anderes als eine Beurteilung oder Wahl, bei der er zwischen mindestens zwei zielorientierten Optionen die, aus seiner Sicht, bessere wählen muss. Er kann sich damit für einerseits für ein Objekt oder andererseits für eine Handlung entscheiden. Dies ist die klassische Auswahl für bestehende Probleme, Herausforderungen, Wünsche, Bedürfnisse, Motive und Ziele Deines Chefs.

So, ganz schön viel Input, was? Manchmal vergessen wir über unseren eigene Aufgaben auch, wie vielen Anforderungen ein Chef eigentlich so gerecht werden muss. Aber gerade dann, wenn Du aufsteigen und eine Führungskraft werden willst, ist es sinnvoll, die ganze Sache einmal von der anderen Seite des Schreibtisches aus zu betrachten

Hast du Fragen oder Anregungen? Schreib uns gerne etwas in die Kommentare! Und wenn du unseren Artikel lesenswert findest, dann schicke ihn doch weiter an Deine Kollegen, damit ihr euren Chef demnächst besser verstehen könnt!

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